Veranstaltungen

DPG-Frühjahrstagungen 2017


Im März treffen sich rund 10.000 Fachleute aus aller Welt, um an bundesweit vier Standorten über aktuelle Fragen der Physik zu diskutieren

Bad Honnef, 26. Januar 2017 – Die diesjährigen Frühjahrstagungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) finden in Mainz, Bremen, Dresden und Münster statt. Über vier Wochen verteilt treffen sich dann insgesamt über 10.000 Fachleute zum wissenschaftlichen Austausch. Allein in Dresden erwartet die DPG rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Tagung ist damit der größte Physikkongress Europas. Die Themen der vier Tagungen reichen von den klassischen Feldern wie der Atom-, Plasma- oder Teilchenphysik, der Physik kondensierter Materie, der Photonik oder Astronomie bis zur Dunklen Energie oder Materie, der Umweltphysik, Didaktik, Abrüstung oder Philosophie.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Parlamentarischer Abend zum Higgs-Boson (26.03.2013)


Der parlamentarische Staatssekretär im BMBF begrüßt die anwesenden Parlamentarier und Higgsforscher. In seiner Ansprache spannt er den Bogen von der Bedeutung der Grundlagenforschung am Beispiel Michael Faradays zur heutigen Higgsentdeckung. Michael Faraday hat im frühen 19. Jahrhundert die Grundlagen der Elektrodynamik erforscht. Er soll auf die Frage seines Ministers, wozu das Ganze denn gut sei, geantwortet haben, das wisse er auch nicht, aber er sei sich sicher, dass der Herr Minister bald gute Steuern dafür einziehen sollte. Michael Faraday hatte Recht behalten und so dürfen wir gespannt sein, was aus der Higgsentdeckung einmal werden wird.


Der Hauptredner des Abends, Prof. Dr. Rolf Heuer, Generaldirektor des CERN, erklärt den Parlamentariern die Hintergünde der Higgsentdeckung. Insbesondere ging er auf die Bedeutung des CERN als europäische Instanz ein und erklärte, welch große Erfolge Europa hier gemeinsam erreicht hat.

Schließlich diskutierte Prof. Achim Stahl, Sprecher des Forschungsschwerpunktes CMS, die Motivation der Teilchenphysik und stellte die Strukturen der Teilchenphysik in Deutschland dar.

Nach den Vorträgen gab es ausführlich Gelegenheit zum Gespräch der Parlamentarier mit den Teilchenphysikern.

Auch junge Teilchenforscher waren zugegen und versuchten, ihre Begeisterung für die Forschung an die Parlamentarier weiterzugeben.

CMS-Kollaboration trifft sich in Karlsruhe (31.03.2014)


Vom 31. März bis zum 4. April veranstaltet die CMS-Kollaboration ihr diesjähriges externes Kollaborationstreffen am KIT (Campus Süd). Thema ist der Ausbau des Detektors in den kommenden Jahren. Mehr dazu hier.


Staatssekretär Rachel besucht Higgs-Forscher (31.01.2013)


Rund 20 Jahre hat der Aufbau des LHCs mit seinen Teilchendetektoren von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung und den ersten Ergebnissen gedauert. Während der gesamten Zeit wurde das Projekt durch das BMBF gefördert. „Ohne diese langfristige und zuverlässige Förderung wäre der heutige Erfolg nicht möglich gewesen“ sagt Prof. Achim Stahl, Sprecher der deutschen Gruppen am CMS-Experiment und Lehrstuhlinhaber an der RWTH. „Deshalb freut es uns besonders, dass wir uns heute bei Herrn Rachel mit einer wissenschaftlichen Entdeckung ersten Ranges für die Unterstützung bedanken können.“


Prof. Lutz Feld (links) übergibt dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (rechts) eine Computerdarstellung eines Higgs-Ereignisses.

Im Gespräch vor einem Bild des CMS-Detektors (Maßstab 1:1). Von links nach rechts: parlamentarischer Staatssekretär Rachel, Professoren Stahl, Hebbeker, Schael, Frau Prasse (Referatsleiterin im BMBF).

Prof. Hebbeker (links) und Prof. Feld (zweiter von rechts) zeigen den Gästen (parlamentarischer Staatssekretär Rachel im Vordergrund) die deutschen Beiträge zum CMS-Detektor.

Professor Feld erklärt dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (Bild Mitte) ein Modell des CMS-Detektors.

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